
Schafstelze (Motacilla flava)
Die durch Jahrhunderte lange Beweidung und Mahd entstandene steppenartige Kulturlandschaft ist nicht nur äußerst artenreich, sondern beherbergt auch eine Reihe seltener Pflanzen- und Tiergesellschaften. In Zusammenarbeit mit Landwirten aus der Region arbeitet der Nationalpark im Rahmen des Flächenmanagements an der Erhaltung dieser wertvollen Lebensräume.

Kiebitz (Vanellus vanellus )
Wiesenbrüter wie Kiebitz, Rotschenkel oder Uferschnepfe aber auch die Feldlerche oder die Schafstelze finden hier Brutplatz und Nahrung. In der offenen Landschaft ist es ihnen möglich einen potentiellen Fressfeind - etwa eine Rohrweihe oder einen Marder schon früh zu erkennen. So können entsprechende Abwehrreaktionen, die von Flucht über Ablenkverhalten zum Schutz des Nestes bis zum Gegenangriff reichen, getätigt werden. Dabei werden Feinde innerhalb der lockeren Kolonien von einem Brutpaar zum nächsten "weitergegeben". Der Dung der Rinder bietet Lebensraum für eine reichhaltige Insektenfauna die ihrerseits wieder vielen Vogelarten als Nahrung dient.

Dorniger Hauhechel
(Ononis spinosa)

Feldmannstreu
(Eryngium campestre)

