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Wasser(er)leben

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Der Seewinkel ist ein Feuchtgebiet, ein großer Teil der Tier- und Pflanzenwelt lebt unter Wasser. Diese Unterwasser-Lebewelt zu erkunden und die Funktionsweise und vielfältigen Zusammenhänge dieser Lebensgemeinschaft zu erfassen ist Inhalt des Moduls Wasser(er)leben. Der Fokus kann dabei auf einem Gewässer liegen, wobei dieses im Detail behandelt wird, oder, vor allem bei Ganz – und Mehrtagesprogrammen, auf dem Vergleich von mehreren Gewässern untereinander. Die Methodenfülle und -vielfalt ist groß, daher können nicht alle erwähnten Programmpunkte bei einer Veranstaltung untergebracht werden. Sollten Sie an einem der unten beschriebenen Teile dieses Moduls speziell interessiert sein, geben Sie uns das bitte bekannt. Wir werden uns bemühen das Programm Ihren Wünschen entsprechend zu gestalten.

Methoden
Mit Hilfe von Keschern fangen die TeilnehmerInnen ihre Studienobjekte selbst aus dem Wasser. Von Mückenlarven über Wasserkäfer oder Libellenlarven bis hin zu Wasserfröschen reicht normalerweise die Palette der gefangenen Tiere. Gemeinsam wird dann erarbeitet welche Anpassungen an das Leben im Wasser notwendig sind. Die Tiere können, nach vorheriger Absprache, direkt vor Ort unter dem Binokular betrachtet werden, sodass die einzelnen Strukturen, die das überleben im Wasser ermöglichen, auch sichtbar werden. Welche Lebewesen wo in einem Gewässer vorkommen bzw. die Unterschiede in der Artenzusammensetzung einzelner Gewässer sind weitere Fragestellungen, die innerhalb dieses Programms beantwortet werden können. Fische kommen nur in wenigen Salzlacken vor, andererseits ist der Neusiedler See ein sehr fischreiches Gewässer. Welche Fischarten sich wie ernähren und wie man das schon am Aussehen erkennen kann wird nicht nur durch Bilder sondern auch "am Objekt" erklärt. Wer sich traut und eventuell unangenehmen Geruch erträgt kann sich auch ansehen wie ein Fisch von Innen aussieht (vorherige Anfrage notwendig). Vieles von dem was im Wasser lebt ist jedoch mit dem freien Auge kaum oder gar nicht sichtbar. Will man diese Lebewesen genauer betrachten, braucht man schon bei der Entnahme von Wasserproben ein sehr feinmaschiges Netz. Kleinkrebse mit unterschiedlichsten Formen können anschließend im Mikroskop betrachtet werden. Algen gibt es nicht nur als Störenfriede im Gartenteich sondern in allen Gewässern, sie erfüllen wichtige ökologische Funktionen und sie sehen stark vergrößert noch dazu sehr interessant aus. Die Gewässer im Seewinkel weisen aufgrund ihres Salzgehaltes einen ganz besonderen Chemismus auf. Mit verschiedenen Messgeräten können diese sowie diverse physikalische Parameter gemessen und analysiert werden (empfohlenes Mindestalter der TeilnehmerInnen: 14 Jahre).

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